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9. April 2026 2 Min. Lesezeit

One UI 8.5 Beta: Samsung erweitert Programm auf Galaxy S23 und A36 5G

Samsung weitet die One-UI-8.5-Beta auf Galaxy S23-Serie, Z Fold5, Z Flip5, S23 FE und erstmals das A36 5G aus.

Samsung treibt die Verbreitung seiner nächsten großen Android-Oberfläche konsequent voran: Nach dem initialen Start des Beta-Programms für One UI 8.5 im März rollt der südkoreanische Konzern die Testphase nun auf eine deutlich breitere Gerätepalette aus. Neu in den Beta-Pool aufgenommen wurden die Galaxy-S23-Serie, das Galaxy Z Fold 5, das Galaxy Z Flip 5, das Galaxy S23 FE – und als besonderes Novum erstmals auch ein Gerät aus der A-Reihe: das Galaxy A36 5G.

Mittelklasse erstmals im Beta-Programm

Die Aufnahme des Galaxy A36 5G ist dabei mehr als ein symbolischer Schritt. Bisher konzentrierte Samsung sein Beta-Programm traditionell auf die Flaggschiff-Modelle der S- und Z-Reihe. Mit der Einbeziehung der A-Serie signalisiert der Hersteller, dass One UI 8.5 auch für die breite Masse der Nutzer relevant ist – und nicht nur für Käufer der teuersten Geräte. Die A-Reihe macht weltweit einen erheblichen Teil von Samsungs Verkaufsvolumen aus, weshalb eine frühzeitige Beta-Einbindung auch strategisch Sinn ergibt: Bugs und Inkompatibilitäten lassen sich so rechtzeitig vor dem breiten Rollout identifizieren.

Schrittweiser Rollout in ausgewählten Märkten

Die neuen Beta-Versionen werden nicht global gleichzeitig verteilt, sondern zunächst in ausgewählten Märkten eingeführt. Indien, Südkorea, das Vereinigte Königreich und die USA sind als erste Länder vorgesehen. Wer teilnehmen möchte, muss sich aktiv über die Samsung Members App für das Beta-Programm registrieren. Samsung hat zudem angekündigt, das Programm in den kommenden Wochen auf weitere Galaxy-Geräte auszuweiten – welche Modelle konkret folgen, ließ das Unternehmen bislang offen.

AirDrop-Kompatibilität als zentrales Feature

Inhaltlich wartet One UI 8.5 mit einer besonders interessanten Neuerung auf: Die neue Oberfläche soll Unterstützung für AirDrop über Quick Share mitbringen. Das bedeutet, dass Dateien künftig plattformübergreifend zwischen Android-Geräten und Apple-Geräten einfacher ausgetauscht werden können – ein Feature, das in gemischten Ökosystemen, also Haushalten oder Büros mit sowohl iPhones als auch Galaxy-Smartphones, erheblich an Alltagsrelevanz gewinnt. Bislang war das reibungslose Teilen zwischen den beiden Plattformen stets ein Reibungspunkt, den Drittanbieter-Apps nur unvollständig lösen konnten.

Einordnung: Samsungs Software-Strategie unter Druck

Der zügige Ausbau des Beta-Programms kommt nicht ohne Grund. Samsung steht im Software-Bereich unter zunehmendem Wettbewerbsdruck – sowohl von Google mit dem Pixel-Portfolio als auch von chinesischen Herstellern wie Xiaomi oder OnePlus, die ihre eigenen Android-Derivate immer schneller und breiter ausrollen. Gleichzeitig hat Samsung mit dem Versprechen mehrjähriger Update-Garantien die Erwartungshaltung der Nutzer selbst hochgeschraubt. Ein breites und frühzeitiges Beta-Programm hilft dabei, die Qualität des finalen Releases zu sichern und das Vertrauen der Community zu stärken. Für Nutzer der genannten Geräte lohnt sich ein Blick in die Samsung Members App – wer Feedback geben möchte und mit gelegentlichen Beta-Bugs leben kann, bekommt frühen Zugang zu den neuen Funktionen.

Quellen: ComputerBase · stadt-bremerhaven

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