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18. Mai 2026 2 Min. Lesezeit

WhatsApp und Google: Neue Features für iOS und Android im Überblick

Meta rollt Liquid-Glass-Design breiter aus, testet smarte Selbstlösch-Timer – Google erweitert Find My Device um Standortalarme.

Gleich mehrere relevante App-Updates sorgen derzeit für Bewegung im mobilen Ökosystem: Meta treibt die visuelle Neugestaltung von WhatsApp unter iOS voran, experimentiert gleichzeitig mit einer grundlegend überarbeiteten Funktion für selbstlöschende Nachrichten – und Google stattet seine Android-App „Mein Gerät finden" mit einem praktischen Standortalarm-Feature aus.

WhatsApp: Liquid Glass erreicht mehr iOS-Nutzer

Das sogenannte Liquid-Glass-Design, das Apple mit iOS 26 als zentrales visuelles Konzept eingeführt hat, hält nun auch in WhatsApp breiter Einzug. Meta hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres mit ersten Tests begonnen – damals beschränkt auf die Navigationsleiste und die Chat-Übersicht. Seitdem haben die Entwickler das neue Erscheinungsbild schrittweise auf weitere Bereiche der App ausgedehnt. Mit dem aktuellen Rollout wird das überarbeitete Interface nun einem deutlich größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht. Wer das Update noch nicht sieht, sollte die App vollständig beenden, neu starten oder manuell nach einer aktuellen Version suchen. Das Liquid-Glass-Design setzt auf transluzente, weich wirkende Oberflächen, die sich optisch in Apples neues Betriebssystem-Design einfügen und eine stärkere visuelle Kohärenz zwischen System-UI und Drittanbieter-Apps herstellen sollen.

Selbstlöschende Nachrichten: Smarter Timer nach Lesestatus

Parallel dazu testet Meta in der Beta-Version von WhatsApp für iOS eine konzeptionell interessante Erweiterung des Selbstlösch-Systems. Bisher arbeitete die Funktion rein zeitbasiert: Nachrichten verschwanden nach 24 Stunden, 7 Tagen oder 90 Tagen – unabhängig davon, ob der Empfänger sie überhaupt geöffnet hatte. Das neue System koppelt den Countdown stattdessen an den tatsächlichen Lesezeitpunkt. Sobald eine Nachricht geöffnet wird, startet ein Timer mit wählbaren Intervallen von 5 Minuten, einer Stunde oder 12 Stunden. Nachrichten, die nie gelesen werden, bleiben entsprechend dauerhaft erhalten. Diese Logik ist aus Datenschutz- und Kommunikationsperspektive deutlich sinnvoller: Sensible Informationen verschwinden garantiert nach dem Lesen, nicht zufällig irgendwann. Die Funktion tauchte zunächst in der Android-Beta auf und wird nun auch für iOS-Tester ausgerollt – ein typisches Muster bei Meta, das neue Features plattformübergreifend synchronisiert.

Google: Standortbenachrichtigungen in „Mein Gerät finden"

Auch Google liefert mit Version 3.1.608-5 der App „Mein Gerät finden" eine nützliche Neuerung für Android-Nutzer. Ab sofort lassen sich Standortbenachrichtigungen für einzelne Kontakte konfigurieren – also automatische Alarme, die ausgelöst werden, sobald eine Person einen bestimmten Ort betritt oder verlässt. Die neue Schaltfläche findet sich im Personen-Reiter der App, direkt unterhalb der Buttons für Navigation und Standortfreigabe. Voraussetzung ist, dass der betreffende Kontakt seinen Standort bereits aktiv teilt. Das Feature wird schrittweise über den Play Store verteilt und ist damit noch nicht für alle Nutzer sofort verfügbar.

Einordnung: Kontinuierliche Feature-Verdichtung bei Messaging und Tracking

Die beschriebenen Updates spiegeln einen breiteren Trend wider: Sowohl Meta als auch Google verfeinern ihre mobilen Plattformen in rascher Folge mit kleinen, aber wirkungsvollen Verbesserungen. WhatsApp festigt damit seine Position als Feature-reichste Messaging-App im deutschsprachigen Raum, während Google sein Geräte- und Personen-Tracking-Ökosystem weiter ausbaut. Für Nutzer bedeutet das mehr Kontrolle – über Datenschutz, visuelle Konsistenz und die eigene digitale Umgebung.

Quellen: stadt-bremerhaven

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