Auf dem Summer Game Fest 2025 hat Capcom eine der meistgewünschten Ankündigungen der Resident-Evil-Community endlich offiziell gemacht: Das Remake von Resident Evil – Code: Veronica ist real und trägt den schlichten, aber wirkungsvollen Titel Resident Evil Veronica. Der Release ist für das Jahr 2027 geplant – Fans müssen sich also noch etwas gedulden, dürfen aber aufatmen: Das Projekt existiert tatsächlich.
Rückkehr von Claire Redfield
Das erste offizielle Videomaterial zeigt eine Frau in einem Pariser Apartment, die sich am Ende als niemand anderes als Claire Redfield entpuppt – eine der ikonischsten Figuren der gesamten Reihe. Die Handlung orientiert sich am Original aus dem Jahr 2000: Claire begibt sich erneut auf die verzweifelte Suche nach ihrem Bruder Chris und gerät dabei in ein Netz aus biologischen Schrecken und finsteren Machenschaften. Code Veronica gilt unter Serienkennerinnen und -kennern als einer der narrativ stärksten Einträge der Franchise, was die Erwartungen an das Remake entsprechend hochschraubt.
Plattformen und technische Einordnung
Capcom bedient mit dem Remake eine breite Plattformpalette: PC, PlayStation 5, Nintendo Switch 2 sowie Xbox Series X/S werden allesamt unterstützt. Das ist bemerkenswert, da die Switch 2 damit von Beginn an im Boot ist – ein deutliches Signal, dass Nintendo mit seiner neuen Konsole auch bei großen Third-Party-Titeln nicht mehr außen vor bleibt. Die Entscheidung, alle aktuellen Plattformen gleichzeitig zu bedienen, folgt Capcoms bewährter Strategie der letzten Jahre: Auch die Remakes von Resident Evil 2, 3 und 4 erschienen jeweils plattformübergreifend und wurden zu kommerziellen wie kritischen Erfolgen.
Kontext: Capcoms Remake-Offensive
Capcom hat mit seiner Remake-Reihe bewiesen, dass sich klassische Survival-Horror-Titel mit moderner Technik und zeitgemäßem Design neu erfinden lassen, ohne ihren Charakter zu verlieren. Das Resident Evil 4 Remake aus dem Jahr 2023 gilt als Paradebeispiel und wurde mit zahlreichen Game-of-the-Year-Auszeichnungen bedacht. Code Veronica stellt dabei eine besondere Herausforderung dar: Das Original erschien zunächst für den Sega Dreamcast und war technisch wie spielerisch ein Kind seiner Zeit. Die feste Kameraperspektive, das komplexe Inventarmanagement und die verschachtelten Schauplätze müssen sorgfältig in die moderne Spielerfahrung überführt werden.
Was Fans erwarten können
Angesichts der bisherigen Remake-Qualität von Capcom sind die Erwartungen berechtigt hoch. Zu den wahrscheinlichen Verbesserungen zählen:
- Überarbeitete Grafik auf aktuellem AAA-Niveau
- Modernisierte Steuerung mit Over-the-Shoulder-Perspektive
- Überarbeitetes oder erweitertes Kampfsystem
- Neu vertonter und möglicherweise ausgebauter Story-Content
Bis zum Release 2027 bleibt noch reichlich Zeit für weitere Details. Fans können gespannt sein, wie Capcom einen der dunkelsten und emotionalsten Einträge der Reihe für die neue Konsolengeneration neu interpretiert.
Quellen: stadt-bremerhaven