Motorola lässt die Katze schrittweise aus dem Sack: Das kommende Razr Fold wird kein günstiger Einstieg in die Welt der Falttelefone, sondern ein ausgewachsenes Premium-Gerät. Mit einem Preis von 1.999 Euro – inklusive des mitgelieferten Moto Pen Ultra – positioniert sich das Gerät klar im oberen Marktsegment und tritt damit in direkte Konkurrenz zu etablierten Platzhirschen wie Samsungs Galaxy Z Fold-Serie.
Europa zuerst, Nordamerika folgt
Der Marktstart ist zunächst für Europa geplant, bevor das Gerät später auch in Nordamerika erhältlich sein soll. Das deutet darauf hin, dass Motorola den europäischen Markt als strategisch wichtig für sein Falt-Flaggschiff einstuft. Ob und wann ein Deutschland-spezifisches Verkaufsdatum bekannt gegeben wird, bleibt abzuwarten.
Chance verpasst oder bewusste Strategie?
Kritisch betrachtet hinterlässt die Preisgestaltung einen gemischten Eindruck. Das Segment der Falt-Smartphones leidet generell unter hohen Einstiegshürden – genau hier hätte Motorola mit einem aggressiveren Preis punkten können. Stattdessen wählt man den gesicherten Weg ins Premiumsegment. Für tech-affine Käufer, die ein vollwertiges Falt-Erlebnis mit Stift-Unterstützung suchen, könnte das Razr Fold dennoch eine interessante Option darstellen – vorausgesetzt, die Hardware hält, was der Preis verspricht.
- Preis: 1.999 Euro (inkl. Moto Pen Ultra)
- Markstart: zunächst Europa
- Segment: Premium-Flaggschiff