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25. Mai 2026 2 Min. Lesezeit

Gaming-Monitore boomen: 41 Millionen Einheiten treiben Markt an

Der Desktop-Monitor-Markt wächst 2025 um 4,3 % auf 133,4 Mio. Einheiten – Gaming-Displays legen über 50 % zu und stellen fast ein Drittel aller Verkäufe.

Der Markt für Desktop-Monitore hat sich im Jahr 2025 deutlich erholt. Nach einer längeren Schwächephase, die vor allem durch den allgemeinen Trend hin zu Laptops und mobilen Geräten geprägt war, verzeichnet das Segment laut Analysedaten von Omdia nun einen Zuwachs von 4,3 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: Weltweit wurden 133,4 Millionen Desktop-Monitore ausgeliefert – ein solides Wachstum, das maßgeblich von einer einzigen Kategorie getragen wird.

Gaming-Displays als klarer Wachstumsmotor

Das eigentlich bemerkenswerte Signal kommt aus dem Gaming-Segment. Mit 41 Millionen verkauften Einheiten legten Gaming-Monitore im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent zu – ein Wert, der im gesamten Display-Markt seinesgleichen sucht. Damit machen Spiele-Monitore inzwischen knapp ein Drittel des gesamten Marktes aus. Für das Jahr 2026 rechnen Analysten mit einem weiteren Anstieg auf rund 43 Millionen Einheiten in diesem Segment, was die Dynamik klar unterstreicht.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Gaming-Monitore bieten technische Features, die Standard-Displays schlicht nicht liefern: hohe Bildwiederholraten von 144 Hz, 240 Hz oder sogar 360 Hz, niedrige Reaktionszeiten im einstelligen Millisekundenbereich, adaptive Synchronisierungstechnologien wie G-Sync oder FreeSync sowie zunehmend OLED- und Mini-LED-Panels mit hohem Kontrast und Farbraum. Diese Eigenschaften sprechen nicht nur hartgesottene Gamer an, sondern auch Content-Creator und Nutzer, die schlicht das beste Bild für ihr Geld wollen.

Laptops dominieren den Alltag – Monitore ergänzen sie

Ein weiterer struktureller Faktor begünstigt das Wachstum: In einer Arbeitswelt, die zunehmend von Laptops geprägt ist, werden externe Monitore zur natürlichen Ergänzung. Wer tagsüber mobil arbeitet, möchte abends oder im Homeoffice dennoch auf einem großen, hochwertigen Display spielen oder arbeiten. Gaming-Monitore füllen diese Lücke – sie sind vielseitig genug für produktive Aufgaben und gleichzeitig leistungsstark für anspruchsvolle Spiele.

Passend dazu positionieren sich auch Peripherie-Hersteller neu. Cherry bringt unter seiner Gaming-Marke Xtrfy mit der K33 Compact Wireless eine neue Tastatur für 59,99 Euro auf den Markt. Das Gerät setzt auf ein kompaktes 75-Prozent-Layout und bietet gleich drei Verbindungsoptionen: Bluetooth, 2,4-GHz-Funk und USB-Kabel. Mit einer Polling-Rate von 1.000 Hz richtet es sich an Spieler, die eine zuverlässige, aber budgetfreundliche Alternative zu High-End-Tastaturen suchen. Solche Produkte zeigen, wie breit das Gaming-Peripherie-Segment inzwischen aufgestellt ist – von der Einstiegsklasse bis zum Profi-Segment.

Kontext: Während Tablets stagnieren, wächst Gaming

Der Kontrast zu anderen Gerätekategorien ist auffällig. Der Tablet-Markt etwa verharrt im ersten Quartal 2026 nahezu auf der Stelle – ein minimales Plus von 0,1 Prozent bei 37 Millionen verkauften Einheiten weltweit. Hersteller verlagern ihre Investitionen zunehmend in lukrativere Segmente wie Laptops und Smartphones. Gaming-Hardware hingegen zeigt sich robust: Die Bereitschaft der Nutzer, für Bildqualität, Reaktionszeit und Spielerlebnis zu zahlen, ist offenbar größer als je zuvor. Der Monitormarkt dürfte daher auch 2026 weiter von dieser Dynamik profitieren.

Quellen: stadt-bremerhaven

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