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1. Juni 2026 2 Min. Lesezeit

PlayStation FlexStrike: Sonys kabelloser Fight Stick kommt für 200 Euro

Sony bringt am 6. August den FlexStrike Fight Stick für 200 Euro – kabellos per PlayStation Link, mechanische Schalter und modulares Design.

Sony betritt mit dem PlayStation FlexStrike ein Marktsegment, das bislang vor allem von Drittherstellern dominiert wurde: hochwertige Fight Sticks für Kampfspiel-Enthusiasten. Ab dem 6. August 2025 ist das Gerät zum Preis von 200 Euro erhältlich – und bringt dabei einige technische Besonderheiten mit, die es von der Konkurrenz abheben sollen.

PlayStation Link als zentrales Merkmal

Das auffälligste Feature des FlexStrike ist die kabellose Verbindung über PlayStation Link, Sonys proprietäre Funktechnologie, die bereits aus den kabellosen Headsets des Unternehmens bekannt ist. Der Vorteil gegenüber Bluetooth liegt in der deutlich geringeren Latenz – ein entscheidender Faktor gerade bei Kampfspielen, wo jede Millisekunde zählen kann. Der zugehörige USB-Adapter lässt sich praktischerweise direkt im Gehäuse des Controllers verstauen, wenn er nicht benötigt wird. Alternativ kann der FlexStrike auch kabelgebunden betrieben werden, was ihn sowohl mit der PS5 als auch mit dem PC kompatibel macht.

Modulares Design für unterschiedliche Spielstile

Sony hat beim FlexStrike besonders auf Anpassbarkeit gesetzt. Die mechanischen Schalter sorgen für ein präzises, taktiles Feedback, wie es Fighting-Game-Veteranen von hochwertigen Arcade-Automaten kennen. Besonders interessant ist das System der werkzeuglos austauschbaren Führungsplatten: Nutzer können zwischen quadratischer, runder und achteckiger Form wählen – je nach persönlicher Vorliebe oder Anforderung des jeweiligen Spiels. Der digitale Stick wurde zudem eigens für den FlexStrike entwickelt und ist kein zugekauftes Standardbauteil.

Darüber hinaus verfügt der FlexStrike über ein Touchpad sowie alle Eingabemöglichkeiten des DualSense-Controllers. Ein dedizierter Schalter erlaubt weitere Anpassungen der Steuerung. Damit richtet sich das Gerät nicht nur an reine Fighting-Game-Spieler, sondern auch an alle, die einen vollwertigen Ersatz für den klassischen Controller suchen.

Einordnung in den Markt

Der Markt für hochwertige Fight Sticks wird traditionell von Herstellern wie Hori, Qanba oder Razer bedient. Sony mischt sich mit dem FlexStrike erstmals direkt in dieses Segment ein – und das mit einem Produkt, das auf der eigenen Plattformtechnologie aufbaut. Der Preis von 200 Euro ist im gehobenen Mittelfeld angesiedelt: Professionelle Arcade-Sticks können deutlich teurer sein, Einsteigermodelle sind günstiger zu haben.

Die Kabellosigkeit ist dabei ein echter Differenzierungsfaktor, denn die meisten Fight Sticks auf dem Markt setzen nach wie vor auf eine kabelgebundene Verbindung – aus gutem Grund, da Latenzen im Wettkampfbereich kritisch sind. Ob PlayStation Link in der Praxis den versprochenen Latenz-Vorteil gegenüber Bluetooth liefert und mit kabelgebundenen Lösungen mithalten kann, wird sich nach dem Marktstart zeigen. Für Kampfspiel-Fans, die auf PS5 oder PC spielen, ist der FlexStrike ab dem 6. August jedenfalls eine ernstzunehmende Option.

Quellen: stadt-bremerhaven

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