Android 17 führt strengere Rate-Limits für PIN- und Passworteingaben am Sperrbildschirm ein. Mishaal Rahman hat die konkreten Änderungen dokumentiert. Der Vergleich mit dem bisherigen System zeigt, wie drastisch die Verschärfung ausfällt.
Bisherige Limits unter Android 16
Das alte System gestattete 10 Versuche in der ersten Minute, 20 innerhalb von 6 Minuten, 50 innerhalb von 25 Minuten und 110 innerhalb von 24 Stunden. Über einen Zeitraum von fünf Jahren summierten sich die erlaubten Eingaben auf 1.800.
Neue Limits in Android 17
Mit Android 17 gelten deutlich engere Grenzen:
- 6 Versuche in der ersten Minute (bisher: 10)
- 7 Versuche innerhalb von 6 Minuten (bisher: 20)
- 8 Versuche innerhalb von 25 Minuten (bisher: 50)
- 12 Versuche innerhalb von 24 Stunden (bisher: 110)
- 19 Versuche über fünf Jahre (bisher: 1.800)
Hard Cap: Dauersperre nach 20 Fehlversuchen
Hinzu kommt ein absoluter Hard Cap: Nach insgesamt 20 falschen PIN-Eingaben sperrt Android 17 das Gerät dauerhaft. Auf dem Sperrbildschirm erscheint anschließend ein Recovery-Shortcut, über den Nutzer die Wiederherstellung einleiten können.
Duplikat-Erkennung schützt vor versehentlichem Verbrauch
Eine neue Duplikat-Erkennung verhindert, dass dieselbe falsche PIN mehrfach gegen das Limit angerechnet wird. Wer aus Unachtsamkeit denselben falschen Code wiederholt eingibt, verliert dafür keinen zusätzlichen Versuch.
Einführung ab Android 16 QPR2
Die verschärften Rate-Limits gehen auf Android 16 QPR2 zurück und werden in Android 17 fortgeführt. Laut Android Authority kündigte Google stärkere Lockscreen-Schutzmaßnahmen beim Android Show: I/O Edition an.
Laut netzwelt.de verwenden rund 10,7 % aller ausgewerteten Geräte die PIN „1234
Quellen: t3n · androidauthority.com · tomsguide.com · netzwelt.de · gizchina.com
Dieser Artikel wurde KI-gestützt aus mehreren unabhängigen Quellen erstellt und automatisiert faktengeprüft.