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16. Februar 2026

Windows 11 25H2: Microsofts KI-Offensive statt großem Versionssprung

Windows 11 25H2 ist da – mit KI-Funktionen wie Recall und Click to Do. Ein Windows 12 bleibt vorerst Wunschdenken.

Microsoft hat im September 2025 das diesjährige große Feature-Update für Windows 11 ausgerollt. Version 25H2 setzt dabei weniger auf eine grundlegende Überarbeitung der Plattform als vielmehr auf den konsequenten Ausbau künstlicher Intelligenz als zentrales Bedienelement. Wer auf ein Windows 12 gehofft hatte, schaut vorerst in die Röhre – Redmond hält an der bewährten Versionsnummer fest und entwickelt das bestehende System schrittweise weiter.

KI rückt ins Zentrum der Nutzererfahrung

Das Herzstück des Updates bilden zwei KI-gestützte Funktionen: Recall und Click to Do. Recall protokolliert und durchsuchbar macht, was Nutzer auf ihrem Bildschirm getan haben – eine Art fotografisches Gedächtnis für den PC. Die Funktion war bereits früher angekündigt worden, hatte aber wegen Datenschutzbedenken einen holprigen Start. Click to Do ergänzt das Paket um kontextsensitive Aktionen: Das System erkennt Inhalte auf dem Bildschirm und schlägt passende Folgeaktionen vor, etwa das Übersetzen eines markierten Textes oder das Suchen nach einem abgebildeten Produkt. Beide Features sind eng mit dem Copilot-Ökosystem verzahnt und setzen auf lokale KI-Verarbeitung, sofern die Hardware entsprechende NPU-Einheiten mitbringt.

Evolution statt Revolution

Abseits der KI-Highlights fällt das Update vergleichsweise schlank aus. Microsoft feilt an Stabilität, Leistung und kleineren UI-Verbesserungen, liefert aber keinen großen Designumbruch. Für viele Anwender dürfte 25H2 damit ein solides, wenn auch unspektakuläres Upgrade sein. Windows 12 bleibt ein Gerücht – Microsoft scheint die Strategie zu verfolgen, Windows 11 langfristig als lebendige Plattform zu etablieren, die sich durch kontinuierliche Updates weiterentwickelt, statt in festen Versionszyklen zu denken. Für Unternehmen und Privatnutzer bedeutet das: Der Umstieg von Windows 10 führt weiterhin direkt zu Windows 11 – und dort dürfte es noch eine Weile bleiben.

Quelle: heise online
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