Das Vereinigte Königreich plant ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 16 Jahren. Premierminister Keir Starmer machte die Ankündigung am 15. Juni 2026, flankiert von Technology Secretary Liz Kendall. Die Schutzmaßnahmen sollen im Frühjahr 2027 in Kraft treten.
Betroffene Plattformen
Das Verbot erfasst Snapchat, TikTok, YouTube, Instagram, Facebook und X. Messaging-Dienste bleiben dagegen außen vor: WhatsApp und Signal sind ausdrücklich nicht Teil des Verbots.
Schutzmaßnahmen für 16- und 17-Jährige
Auch Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren sind nicht ohne Auflagen: Für sie sollen Einschränkungen bei als schädlich eingestuften Funktionen gelten. Darüber hinaus erwägt die Regierung nächtliche Nutzungssperren sowie Beschränkungen beim Infinite Scrolling für alle unter 18-Jährigen.
Parlamentarischer Zeitplan
Laut gov.uk soll die Gesetzgebung noch vor Weihnachten ins Parlament eingebracht werden. Ebenfalls laut gov.uk ist vorgesehen, dass die Regulierungsbehörde Ofcom eine Schnellstudie zu effektiver Altersverifikation für über 16-Jährige durchführt. Laut gov.uk müssen zudem KI-romantische Begleitchatbots künftig ein Mindestalter von 18 Jahren durchsetzen.
Breite gesellschaftliche Unterstützung
Laut gov.uk sprachen sich neun von zehn Eltern für die Regierungsmaßnahme aus. Im Rahmen einer nationalen Konsultation gingen laut gov.uk mehr als 116.000 Antworten ein. Laut gov.uk stimmten außerdem zwei Drittel der befragten Jugendlichen zu, dass Kinder unter 16 Jahren mindestens einige Social-Media-Plattformen nicht nutzen sollten.
Internationaler Kontext
Das Vereinigte Königreich reiht sich in eine wachsende Gruppe von Ländern ein. Laut variety.com bestehen ähnliche Gesetze bereits in Australien, Indonesien und Frankreich.
Quellen: gov.uk · commonslibrary.parliament.uk · cnbc.com · variety.com
Dieser Artikel wurde KI-gestützt aus mehreren unabhängigen Quellen erstellt und automatisiert faktengeprüft.