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17. Juni 2026 1 Min. Lesezeit

UC San Diego baut Rechencluster aus 2.000 alten Pixel-Smartphones

Forscher der UC San Diego und Google verwandeln ausrangierte Pixel-Geräte in einen vollwertigen Computing-Cluster – orchestriert mit Kubernetes, betrieben mit Linux statt Android.

Smartphones statt Server

Forscher der University of California San Diego bauen einen Computing-Cluster aus 2.000 alten Pixel-Smartphones. Das Projekt trägt den Namen Phone Cluster Computing und wird von Google unterstützt. Ziel ist eine kohlenstoffarme Recheninfrastruktur, die auf bereits existierender Hardware basiert.

Hardware-Umbau und Betriebssystem

Für den Einsatz im Rechenzentrum werden Displays, Batterien, Kameras und Gehäuse von den Geräten entfernt; nur das Motherboard bleibt erhalten. Der Batterieausbau ist dabei keine reine Designentscheidung: Batterien sind für Rechenzentrumsumgebungen nicht zugelassen. Android wird durch eine allgemeine Linux-Distribution ersetzt, die Orchestrierung der Knoten übernimmt Kubernetes.

Rechenleistung im Vergleich

Im SPEC-Benchmarking entsprechen 25 bis 50 Smartphones der Rechenleistung eines einzelnen Dual-Socket-Servers. Konkret wurde ein Pixel Fold dem Server-Modell ASUS RS720A-E11 gegenübergestellt. Ein Cluster aus 20 Geräten kann bereits Spitzenabgaben einer Klasse von über 75 Studierenden unterstützen; das vollständige 2.000-Gerät-System soll hundert Klassen gleichzeitig bedienen können.

Das CO₂-Argument: Embodied Carbon

Ein zentrales Motiv hinter dem Ansatz ist der sogenannte Embodied Carbon – also die CO₂-Emissionen, die bei der Herstellung eines Geräts bereits entstehen. Das Motherboard macht dabei etwa 50 % des gesamten eingebetteten CO₂-Fußabdrucks eines Smartphones aus. Wer diese Leiterplatten weiternutzt statt neue Serverinfrastruktur zu produzieren, verlängert die Nutzungsdauer dieser bereits verbrauchten Ressourcen.

Anwendungsfall Hochschullehre

Laut research.google soll der Cluster Informatikkurse wie Parallel Computation und Systems Programming unterstützen. An dem Projekt beteiligt sind laut derselben Quelle unter anderem Jennifer Switzer als Visiting Postdoctoral Researcher bei Google sowie David Patterson als Fellow bei Google.

Quellen: research.google · techspot.com · tomsguide.com · hothardware.com · technobezz.com

Dieser Artikel wurde KI-gestützt aus mehreren unabhängigen Quellen erstellt und automatisiert faktengeprüft.

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