The Rogue Prince of Persia hat seinen Weg vom PC nun auch auf die Konsolen gefunden: Seit dem 10. April 2026 steht das Spiel des Entwicklerstudios Evil Empire – bekannt durch Dead Cells – als physische Retail-Version für die PlayStation 5, die Nintendo Switch sowie die neue Switch 2 in den Ladenregalen. Damit schließt Ubisoft die Lücke zwischen dem PC-Early-Access-Launch und der Konsolenfassung, die viele Fans der Marke sehnlichst erwartet hatten.
Roguelite trifft auf Prinz von Persien
Im Kern ist The Rogue Prince of Persia ein Roguelite-Action-Plattformer, der das ikonische Prince-of-Persia-Setting mit modernen Genre-Mechanismen verbindet. Spieler übernehmen die Rolle des Prinzen, der das Volk von Ktesiphon vor einer Invasion der Hunnen schützen muss. Die Levels werden dabei prozedural generiert, was für hohe Wiederspielbarkeit sorgt. Stirbt der Charakter, beginnt der Durchlauf von vorne – allerdings nicht ohne Fortschritt: Gesammelte Erkenntnisse und Ressourcen fließen in einen Metafortschritt ein, der den Prinzen dauerhaft stärker macht. Ergänzt wird das Spielprinzip durch zufällige Events und eine dynamische Erzählstruktur, die jeden Run einzigartig gestaltet.
Parkour als zentrales Gameplay-Element
Wer die Prince-of-Persia-Reihe kennt, weiß, dass Parkour zum Herzstück der Franchise gehört. Auch in dieser Roguelite-Interpretation steht die akrobatische Fortbewegung im Mittelpunkt: Wandsprünge, Laufen an Wänden und präzises Springen sind nicht nur optisches Beiwerk, sondern taktisch notwendig, um Gegner zu überwinden und Fallen zu entgehen. Diese Kombination aus flüssiger Bewegung und prozedural generierten Leveln verleiht dem Spiel eine Tiefe, die es von vielen Genre-Vertretern abhebt.
Einordnung in den Markt
Der Roguelite-Markt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Titel wie Hades, Dead Cells oder Returnal haben gezeigt, dass das Genre sowohl bei Hardcore-Gamern als auch bei einem breiteren Publikum ankommt. Evil Empire, das Studio hinter dem Titel, hat mit Dead Cells bereits bewiesen, dass es die Formel beherrscht. Mit der Prince-of-Persia-Lizenz im Rücken und Ubisofts Vertriebsnetz dürfte die Retail-Veröffentlichung auf Konsolen dem Spiel zusätzlichen Schub verleihen – zumal physische Releases besonders in Europa nach wie vor eine treue Käuferschaft ansprechen.
Für Konsolenspieler, die bislang auf eine Fassung gewartet haben, ist der 10. April 2026 damit ein relevantes Datum. Wer klassische Plattformer mit modernem Roguelite-Design schätzt und die Prince-of-Persia-Ästhetik mag, bekommt mit dieser Retail-Version einen gut gereiften Titel, der auf dem PC bereits ausgiebig getestet und verfeinert wurde. Die Verfügbarkeit auf der neuen Switch 2 macht das Spiel zudem zu einem der frühen Titel, die die neue Nintendo-Hardware begleiten – ein nicht unerheblicher Marketingvorteil für beide Seiten.
Quellen: stadt-bremerhaven