Resident Evil Requiem ist der neueste Ableger der kultigen Survival-Horror-Reihe von Capcom – und er macht vieles richtig. Spieler schlüpfen abwechselnd in die Rolle von zwei unterschiedlichen Figuren, was der Erzählung zusätzliche Tiefe verleiht und das Gameplay angenehm abwechslungsreich gestaltet. Die Entwickler setzen dabei bewusst auf vertraute Serienelemente: knappe Ressourcen, beengende Umgebungen und eine beklemmende Atmosphäre, die Fans der Reihe sofort wiedererkennen werden.
Gameplay und Inszenierung
Das Spieldesign balanciert geschickt zwischen modernem Action-Horror und den klassischen Survival-Wurzeln der Reihe. Wer auf hartes Ressourcenmanagement und echte Bedrohung durch Gegner steht, kommt voll auf seine Kosten. Das Gemetzel ist dabei durchaus intensiv, ohne jedoch in reinen Actionspaß abzugleiten. Die Inszenierung wirkt durchdacht, und die Wechsel zwischen den beiden Protagonisten sorgen für erzählerische Spannung.
Technische Umsetzung unter der Lupe
Auf der technischen Seite präsentiert sich Resident Evil Requiem ambitioniert. Die Bildqualität ist auf hohem Niveau, allerdings stellt das Spiel an die Hardware entsprechende Ansprüche. Raytracing und Pathtracing sind verfügbar und sorgen für beeindruckende Licht- und Schatteneffekte, kosten aber erwartungsgemäß Performance. Upsampling-Technologien wie DLSS und FSR helfen dabei, auch auf weniger leistungsstarken Systemen eine flüssige Darstellung zu erreichen. Zusätzlich unterstützt das Spiel Frame Generation sowie Multi Frame Generation, was die wahrgenommene Bildrate spürbar steigern kann. Insgesamt zeigt sich: Wer das volle visuelle Potenzial ausschöpfen möchte, benötigt aktuelle Grafikkartenhardware. Mit cleveren Einstellungen lässt sich das Spiel jedoch auch auf einem breiteren Systemspektrum gut spielbar machen.
- Zwei spielbare Charaktere mit eigenem Spielstil
- Dichtes Survival-Horror-Feeling mit Serienatmosphäre
- Unterstützung für DLSS, FSR, Raytracing und Pathtracing
- Gehobene Hardwareanforderungen für maximale Grafikqualität