Im hart umkämpften Bieterverfahren um den Medienkonzern Warner Bros. Discovery hat sich am Ende Paramount durchgesetzt. Für rund 81 Milliarden US-Dollar stimmte Warner Bros. Discovery der Übernahme durch Paramount zu – und damit dem Angebot der Ellison-Familie, die den Deal maßgeblich vorantrieb.
Netflix stieg aus dem Rennen aus
Zuvor hatte der Streaming-Gigant Netflix als potenzieller Käufer gegolten, entschied sich jedoch dagegen, sein Gebot weiter zu erhöhen. Damit öffnete sich das Feld für die Ellison-Familie, die das Rennen letztlich für sich entscheiden konnte. Der Zusammenschluss zweier derart gewichtiger Medienkonzerne dürfte die Unterhaltungsbranche erheblich umstrukturieren.
Behörden unter Vorbehalt
Trotz der grundsätzlichen Einigung ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern: Der US-Bundesstaat Kalifornien hat angekündigt, die Vereinbarung einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Regulatorische Hürden könnten den Abschluss der Transaktion noch verzögern oder an Bedingungen knüpfen. Für die Medien- und Technologiebranche bleibt die Entwicklung dennoch ein bedeutendes Signal – die Konsolidierung im Streaming- und Entertainmentsektor schreitet weiter voran.