ZAIOS.NETBlogBetriebssysteme
24. Februar 2026 1 Min. Lesezeit

Microsoft stellt Support für Windows-Versionen von 2016 ein

Ältere Windows-Versionen aus dem Jahr 2016 verlieren bald ihren offiziellen Support. Microsoft plant jedoch erweiterte Sicherheitsupdates als Übergangslösung.

Microsoft setzt seinen planmäßigen Support-Zyklus konsequent fort: Mehrere Windows-Versionen, die im Jahr 2016 erschienen sind, nähern sich dem Ende ihres regulären Supportzeitraums. Nutzer und Unternehmen, die noch auf diesen älteren Betriebssystemversionen setzen, müssen sich daher in absehbarer Zeit auf eine veränderte Situation einstellen – denn ohne aktive Unterstützung durch den Hersteller bleiben bekannte Sicherheitslücken künftig ungepatcht.

Erweiterte Sicherheitsupdates als Übergangslösung

Für Organisationen, die nicht sofort auf eine neuere Windows-Version migrieren können oder wollen, plant Microsoft sogenannte Extended Security Updates (ESU). Dieses Programm ermöglicht es, gegen eine zusätzliche Gebühr weiterhin sicherheitsrelevante Patches zu beziehen, auch wenn der reguläre Supportzeitraum bereits abgelaufen ist. Besonders für Unternehmen mit komplexen IT-Infrastrukturen kann dies eine wichtige Brücke darstellen, um den Umstieg auf modernere Systeme geordnet zu planen.

Migration rechtzeitig einplanen

IT-Verantwortliche sollten den bevorstehenden Support-Ablauf zum Anlass nehmen, ihre Systemlandschaft zu überprüfen. Wer auf veralteten Betriebssystemen ohne Sicherheitsupdates arbeitet, setzt seine Infrastruktur unnötigen Risiken aus – von Malware-Angriffen bis hin zu Compliance-Problemen. Microsoft empfiehlt grundsätzlich den Wechsel auf aktuelle Windows-Versionen, die noch im vollen Support-Lebenszyklus stehen. Die ESU-Option bleibt dabei lediglich eine temporäre Maßnahme und kein dauerhafter Ersatz für eine vollständige Migration.

  • Regulärer Support für betroffene Windows-Versionen läuft demnächst aus
  • Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) werden als kostenpflichtige Option angeboten
  • Migration auf aktuelle Windows-Versionen wird dringend empfohlen
Quelle: Heise Online
os-newsmicrosoftwindowsupdate