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5. März 2026 1 Min. Lesezeit

Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin mit Fokus auf 3D-Meetings

Google hat in Berlin ein neues AI Center eröffnet und präsentierte dabei Project Beam – eine Technologie für realistische 3D-Videokonferenzen.

Google hat in der deutschen Hauptstadt ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet. Das AI Center ist im Berliner Google-Büro untergebracht und soll künftig als zentraler Knotenpunkt für die KI-Aktivitäten des Konzerns in Deutschland dienen. Der Schritt ist Teil eines umfangreichen Investitionsprogramms, mit dem Google in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro in den deutschen Markt fließen lassen will.

Project Beam: Die Videokonferenz der Zukunft

Zur Eröffnung des neuen Standorts nutzte Google die Gelegenheit, einen besonderen Ausblick auf die Kommunikationstechnologie von morgen zu geben. Im Mittelpunkt stand dabei Project Beam, ein ambitioniertes Projekt, das Videokonferenzen durch dreidimensionale Darstellung auf ein völlig neues Niveau heben soll. Anstelle flacher Bildschirmübertragungen sollen Gesprächspartner künftig räumlich und deutlich lebensechter wirken – ein Ansatz, der klassische Remote-Meetings grundlegend verändern könnte. Die Technologie zielt darauf ab, das Gefühl physischer Präsenz trotz räumlicher Distanz spürbar zu verbessern.

Berlin als strategischer KI-Standort

Mit dem neuen Zentrum unterstreicht Google Berlins wachsende Bedeutung als Technologie- und Innovationsstandort innerhalb Europas. Die gebündelten KI-Kapazitäten sollen Forschung, Entwicklung und den Austausch mit lokalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Für die deutsche Tech-Szene sendet das Investment ein klares Signal: Internationale Schwergewichte sehen Deutschland – und insbesondere Berlin – als relevanten Schauplatz im globalen KI-Wettbewerb. Ob und wann Technologien wie Project Beam für breite Nutzergruppen verfügbar werden, bleibt vorerst offen.

Quelle: Heise Online
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