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25. Februar 2026 1 Min. Lesezeit

Gaming-PC im viktorianischen Heizkörper: Billet Labs' verrücktes Projekt

Billet Labs hat einen 99 kg schweren Gaming-PC in einen gusseisernen Heizkörper aus der Viktorianischen Ära integriert.

Was passiert, wenn man einen antiken gusseisernen Heizkörper aus der viktorianischen Ära mit moderner Gaming-Hardware kombiniert? Das Ergebnis ist ein knapp 100 Kilogramm schweres Unikat, das der Tüftler Billet Labs nun fertiggestellt und ausgiebig getestet hat. Der massige Koloss vereint historisches Industriedesign mit zeitgemäßer PC-Technik – und das auf eine Weise, die selbst hartgesottene Hardware-Enthusiasten staunen lässt.

Kühlung als zentrales Konzept

Das Besondere an diesem Projekt ist nicht nur die ungewöhnliche Optik, sondern die vollständige Integration des Heizkörpers in das Kühlsystem des Rechners. Die charakteristischen Rippenstrukturen des Gusseisen-Radiators übernehmen dabei eine aktive Funktion bei der Wärmeabfuhr – eine clevere Symbiose aus Alt und Neu. Allerdings stößt das Konzept an seine Grenzen: Eine Nvidia GeForce RTX 5090 mit ihrer enormen Abwärme lässt sich mit diesem Setup nach Einschätzung des Erbauers wahrscheinlich nicht sinnvoll kühlen. Die aktuelle Grafikkartengeneration fordert schlicht mehr als das historische Metall leisten kann.

Kunstwerk trifft Workstation

Ungeachtet der thermischen Einschränkungen ist das Projekt ein beeindruckendes Beispiel dafür, wozu kreative Köpfe in der Modding-Szene fähig sind. Der fertige Aufbau verbindet ästhetischen Anspruch mit technischem Ehrgeiz und dürfte in keinem gewöhnlichen Schreibtischregal Platz finden – schon allein wegen des enormen Gewichts. Billet Labs hat damit einmal mehr bewiesen, dass im PC-Bau die Fantasie die einzige echte Grenze darstellt.

Quelle: PC Gamer
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