Epic Games Store: Clone Drone in the Danger Zone gratis abholen
Wie jeden Donnerstag hält der Epic Games Store ein kostenloses Spielgeschenk für seine Nutzer bereit. Diese Woche steht Clone Drone in the Danger Zone von Doborog Games im Mittelpunkt. Der Titel, der normalerweise knapp 18 Euro kostet, lässt sich derzeit ohne Aufpreis in die eigene Bibliothek aufnehmen – dauerhaft und ohne Abonnement. Das Spiel ist ein ungewöhnlicher Vertreter seines Genres: In dem Roboter-Voxel-Kampfspiel schlüpft der Spieler in die Rolle eines Gladiatoren-Roboters, dessen Bewusstsein in Maschinen-Form übertragen wurde. Körperteile können im Kampf abgetrennt werden, was dem Spielgeschehen eine taktische Komponente verleiht. Zusätzlich verschenkt Epic derzeit auch noch TOMAK: Save the Earth Regeneration, ein weiterer Titel außer der regulären Reihe. Damit setzt Epic seine bewährte Strategie fort, die Plattform durch kostenlose Angebote attraktiv zu halten und Nutzerbindung zu erzeugen – ein Modell, das sich seit Jahren als effektiv erweist und Konkurrenten wie Steam unter Druck setzt.
Nvidia GeForce Now: Frischer Nachschub für den April 2026
Nvidia hat die neuen Spieltitel für seinen Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now für April 2026 bekanntgegeben. Insgesamt zwölf Spiele sind bereits in dieser Woche streambar, darunter das 3D-Echtzeit-Strategiespiel Arknights: Endfield als Highlight. Ebenfalls neu im Katalog ist unter anderem Hozy, das zeitgleich mit seinem Steam-Launch am 30. März aufgenommen wurde – ein Zeichen dafür, dass Nvidia zunehmend bemüht ist, Neuerscheinungen zeitnah in den Dienst zu integrieren.
Für den weiteren Verlauf des Aprils sind weitere namhafte Titel angekündigt: Replaced, das lang erwartete Retro-Sci-Fi-Action-Spiel, sowie Capcoms ambitioniertes Pragmata sollen folgen. Auch Nostalgiker kommen auf ihre Kosten: Die Mega Man Star Force Legacy Collection von Capcom kehrt in den Streaming-Katalog zurück. GeForce Now positioniert sich damit weiter als ernsthafte Alternative zum lokalen Gaming, besonders für Nutzer, die keine High-End-Hardware besitzen. Im Wettbewerb mit Xbox Cloud Gaming und PlayStation Now bleibt die Aktualität des Spielkatalogs ein entscheidender Faktor.
Wear OS: Google macht 64-bit zur Pflicht
Abseits des Gaming-Bereichs gibt es eine wichtige technische Ankündigung für Entwickler: Google zieht bei Wear OS die Schrauben an und folgt damit dem Kurs, den das Unternehmen bereits bei Android TV eingeschlagen hat. Ab dem 15. September 2026 müssen alle neuen Apps sowie App-Updates, die nativen Code enthalten und über den Google Play Store für Wear OS vertrieben werden, zwingend in einer 64-bit-Version vorliegen. Anwendungen, die diese Anforderung nicht erfüllen, werden von Google aktiv blockiert.
Für Entwickler bedeutet das konkret: Wer ältere Wearables mit Wear OS unterstützen möchte, darf weiterhin zusätzlich eine 32-bit-Variante anbieten – eine reine 32-bit-App reicht künftig jedoch nicht mehr aus. Die gute Nachricht: Ein Großteil der aktiven Wear-OS-Entwickler hat die Umstellung auf 64-bit bereits vollzogen, sodass der Aufwand für die Branche insgesamt überschaubar sein dürfte. Der Schritt ist technisch sinnvoll, da 64-bit-Architekturen eine bessere Speichernutzung und höhere Rechenleistung ermöglichen – gerade auf ressourcenbeschränkten Wearables ein relevanter Vorteil. Google setzt damit konsequent auf Modernisierung seines Ökosystems.
Quellen: stadt-bremerhaven