Das US-Unternehmen Framework hat ein neues GPU-Modul für seinen modularen Framework Laptop 16 angekündigt. Das austauschbare Grafikmodul setzt auf eine AMD Radeon RX 7700S und ersetzt das bisherige Einsteiger-Modul mit der RX 7700M. Damit positioniert sich der Laptop als ernstzunehmende Option für Gamer und kreative Profis – ohne dass gleich ein komplett neues Gerät gekauft werden muss.
Modularität als Geschäftsmodell
Das Grundprinzip von Framework bleibt unverändert: Anstatt ein Notebook als Wegwerfprodukt zu behandeln, lassen sich einzelne Komponenten gezielt austauschen und upgraden. Beim Laptop 16 betrifft das nicht nur RAM, SSD und Tastatur, sondern eben auch die dedizierte GPU. Das neue Modul lässt sich in wenigen Minuten ohne Spezialwerkzeug einsetzen und wird vom System automatisch erkannt. Für Besitzer des Laptop 16, die bislang mit integrierter Grafik oder dem älteren Modul gearbeitet haben, bedeutet das einen signifikanten Leistungssprung.
AMD Radeon RX 7700S im Detail
Die RX 7700S basiert auf AMDs RDNA-3-Architektur und bietet 32 Compute Units mit einem Takt von bis zu 2.150 MHz. Dazu kommen 8 GB GDDR6-Videospeicher. In Gaming-Benchmarks erreicht die GPU genug Leistung für aktuelle Titel in 1080p bei hohen bis maximalen Details. Für die meisten Notebook-Nutzer, die nicht zwingend ein 4K-Gaming-Monster brauchen, ist das mehr als ausreichend – zumal die Effizienz des RDNA-3-Designs eine ordentliche Akkulaufzeit verspricht.
Verfügbarkeit und Preise
Das GPU-Modul ist ab sofort im Framework-Shop vorbestellbar und wird ab April 2026 ausgeliefert. Der Preis liegt bei 399 US-Dollar – nicht günstig, aber im Kontext eines nachhaltigen Upgrade-Pfads durchaus vertretbar. Framework bietet zudem ein Trade-in-Programm für alte Module an. Wer den Gedanken eines wirklich reparierbaren und aufrüstbaren Laptops unterstützen möchte, findet im Laptop 16 nach wie vor eine der wenigen konsequenten Umsetzungen auf dem Markt.