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19. Mai 2026 3 Min. Lesezeit

Firefox 151, Google Flow & Fortnite: Software-News im Überblick

Mozilla aktualisiert Firefox auf Version 151, Google startet KI-Kreativ-App Flow, und Fortnite kehrt weltweit in Apples App Store zurück.

Die Software-Welt hat in kurzer Zeit gleich mehrere bemerkenswerte Neuigkeiten zu bieten. Von einem Browser-Update über eine neue KI-gestützte Kreativanwendung bis hin zur Rückkehr eines der meistgespielten Spiele in einen der wichtigsten digitalen Marktplätze der Welt – die Entwicklungen zeigen, wie dynamisch das aktuelle Tech-Umfeld ist.

Mozilla Firefox 151: Neue Startseite und schärferer Datenschutz

Mozilla hat die Version 151 seines Open-Source-Browsers Firefox veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht diesmal das überarbeitete Design der Startseite beziehungsweise des neuen Tabs. Das frische Layout ist dabei nicht nur ein optischer Eingriff, sondern soll als Grundlage für kommende Funktionen dienen – konkret für neue Widgets und verbesserte Verknüpfungen, die schrittweise bis Version 152 eingeführt werden sollen. Über ein Stiftsymbol in der unteren rechten Ecke können Nutzer außerdem neue Hintergrundbilder auswählen und die Oberfläche personalisieren.

Besonders praktisch für Nutzer des privaten Modus: Ein neues Flammen-Icon neben der Adressleiste ermöglicht es, die aktuelle Sitzung sofort zu beenden und alle zugehörigen Daten zu löschen, ohne das gesamte Fenster schließen zu müssen. Firefox startet daraufhin automatisch eine saubere neue Privat-Sitzung. Das ist ein durchdachtes Feature für alle, die schnell und unkompliziert ihre Spuren verwischen möchten. Auch beim Datenschutz generell legt Mozilla weiter nach – ein klares Signal an Nutzer, die dem Browser seit Jahren als datenschutzbewusste Alternative zu Chrome treu geblieben sind.

Google Flow: KI-Kreativstudio jetzt auch auf dem Smartphone

Google hat mit Flow eine neue Anwendung im Play Store veröffentlicht, die generative KI-Modelle direkt auf das Mobilgerät bringt. Die App positioniert sich als mobiles Kreativstudio: Nutzer können eigene Fotos aus der Galerie oder direkt von der Kamera verwenden, um daraus mithilfe von KI neue Bilder und Videos generieren zu lassen. Ein zentrales Merkmal ist die nahtlose Synchronisierung zwischen Desktop und Mobilgerät über eine gemeinsame Projektbibliothek – damit entfällt das lästige manuelle Übertragen von Dateien beim Wechsel der Arbeitsumgebung.

Praktisch: Wer mehrere Medien gleichzeitig generieren lässt, muss nicht in der App warten, sondern wird per Push-Benachrichtigung informiert, sobald die Ergebnisse bereitstehen. Flow ist in Deutschland über die Abonnements Google AI Pro und Google AI Ultra verfügbar. Die App reiht sich in Googles breite KI-Offensive ein, die auch auf der diesjährigen Google I/O-Entwicklerkonferenz im Mittelpunkt stand – dort drehte sich erneut vieles um Gemini und die sogenannte Gemini Intelligence, die automatisierte KI-Aufgaben in größerem Umfang ermöglichen soll. Google konkurriert damit direkt mit Angeboten wie Adobes Firefly oder OpenAIs Bildgenerierungstools.

Fortnite kehrt weltweit in den Apple App Store zurück

Nach einem jahrelangen juristischen Streit ist Fortnite von Epic Games nun weltweit wieder im App Store von Apple verfügbar. Der Hintergrund: Epic hatte Apple 2020 öffentlich herausgefordert, indem das Unternehmen ein eigenes Zahlungssystem in der App einführte und damit Apples Provisionssatz von bis zu 30 Prozent umging. Apple entfernte Fortnite daraufhin aus dem Store – es folgte ein langer Rechtsstreit, der bis vor den Obersten Gerichtshof der USA ging.

Der Druck auf Apple wächst dabei von mehreren Seiten: Japan, die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben bereits Regulierungen erlassen, die Apples App-Store-Praktiken einschränken sollen. Epic wirft Apple vor, diese Vorgaben durch Warnmeldungen und komplexe technische Anforderungen zu unterlaufen. Die Rückkehr von Fortnite ist damit nicht nur ein Erfolg für Epic und Millionen iOS-Nutzer weltweit, sondern auch ein Symbol für den wachsenden Druck auf die Plattformgiganten, ihre Marktmacht offenzulegen und fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Für die Gaming-Community bedeutet das: Das Battle-Royale-Spiel mit über 350 Millionen registrierten Spielern ist endlich wieder auf iPhones und iPads spielbar – ohne Umwege über Cloud-Gaming-Dienste.

Quellen: stadt-bremerhaven

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