Apple erweitert seine Mac-Lineup um ein neues Einsteigermodell: Das MacBook Neo soll schon ab 699 Euro erhältlich sein und richtet sich damit an preisbewusste Käufer, die bislang von den deutlich teureren MacBook-Air-Modellen abgeschreckt wurden. Der Preisunterschied zum MacBook Air, das bei rund 1.199 Euro beginnt, ist erheblich – und wirft natürlich die Frage auf, wo Apple gespart hat.
Technische Ausstattung im Überblick
Im Inneren des MacBook Neo arbeitet Apples A18-Pro-SoC, der aus dem iPhone 16 Pro bekannt ist. Damit setzt Apple erstmals einen Smartphone-Chip in einem Mac ein, anstatt auf die speziell für Laptops entwickelten M-Prozessoren zu setzen. Hinzu kommen 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine 256 GB große SSD. Das 13-Zoll-Display setzt auf IPS-Technologie – ein weiterer Kompromiss gegenüber dem MacBook Air, das mit einem helleren und kontrastreicheren Liquid-Retina-Panel aufwartet. Als Betriebssystem kommt macOS 26 zum Einsatz.
Sinnvoller Kompromiss oder zu viele Abstriche?
- Kein M-Series-Chip, sondern ein adaptierter iPhone-Prozessor
- IPS-Panel statt Liquid-Retina-Display
- Nur 8 GB RAM und 256 GB Speicher als Basisausstattung
- Dafür rund 500 Euro günstiger als das MacBook Air
Ob die Abstriche vertretbar sind, hängt stark vom Nutzungsprofil ab. Für einfache Alltagsaufgaben wie Surfen, Textverarbeitung oder Videostreaming dürfte der A18 Pro mehr als ausreichend Leistung liefern. Wer jedoch professionelle Anwendungen, aufwendige Videobearbeitung oder intensive Multitasking-Szenarien plant, sollte den Aufpreis für ein MacBook Air ernsthaft in Betracht ziehen. Das MacBook Neo erscheint nächste Woche im Handel.