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9. Juni 2026 3 Min. Lesezeit

Apple iOS 27 & macOS 27: Siri AI, Ende für Intel-Macs und mehr

Apple präsentiert iOS 27 und macOS 27 mit KI-Siri, dem Ende der Intel-Mac-Unterstützung, verbessertem iCloud-Sharing und neuen Wallet-Funktionen.

Apple hat mit den ersten Entwickler-Betas von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 einen umfangreichen Ausblick auf die nächste Generation seiner Betriebssysteme gegeben. Die Neuerungen reichen von einem grundlegend überarbeiteten Sprachassistenten über das endgültige Ende der Intel-Mac-Ära bis hin zu praktischen Verbesserungen bei iCloud-Fotos und der Wallet-App.

Siri AI: Mehr Intelligenz, aber mit Warteliste

Das wohl prominenteste neue Feature ist Siri AI, Apples nächste Evolutionsstufe des hauseigenen Sprachassistenten. Apple verspricht eine deutlich leistungsfähigere Version gegenüber dem bisherigen Siri. Entwickler, die die Beta installieren, können Siri AI nicht sofort nutzen – sie müssen sich zunächst in den Einstellungen unter „Apple Intelligence" auf eine Warteliste eintragen. Wie lange die Freischaltung dauert, ist noch offen. Apple hatte ein vergleichbares Vorgehen bereits bei der Einführung von Apple Intelligence unter iOS 18 gewählt, wo die Wartezeit teils nur wenige Stunden betrug. Angesichts des wachsenden Drucks durch Konkurrenten wie Google Gemini oder Microsofts Copilot ist ein leistungsfähigerer Assistent für Apple strategisch unerlässlich.

macOS 27: Das Ende der Intel-Ära ist offiziell

Ein historischer Einschnitt zeichnet sich bei macOS 27 ab: Die Kompatibilitätsliste umfasst ausschließlich Macs mit Apple Silicon. Konkret unterstützt werden das MacBook Air und MacBook Pro ab 2020, der iMac ab 2021, der Mac mini ab 2020, der Mac Studio ab 2022 sowie der Mac Pro ab 2023 – allesamt mit Apples eigenem Chip. Für Intel-Mac-Besitzer bedeutet das das Ende der regulären Systemupdates. Apple hatte die Transition zur eigenen Chip-Plattform 2020 angekündigt und zügig vollzogen; dass Intel-Macs nun aus dem Support fallen, war absehbar, trifft aber dennoch eine relevante Nutzerbasis, die ältere, leistungsstarke Mac-Pro-Systeme oder günstig erworbene Intel-Modelle betreibt.

iCloud-Fotos öffnen sich für Android und Windows

Apple adressiert einen lange beklagten Reibungspunkt: Geteilte iCloud-Alben sollen künftig auch für Nutzer mit Android-Smartphones oder Windows-PCs deutlich zugänglicher werden. Über iCloud.com können Nicht-Apple-Nutzer nicht nur Alben einsehen, sondern auch eigene Fotos beisteuern. Besonders relevant ist dabei, dass Bilder erstmals in voller Auflösung und ohne Kompression hinzugefügt werden können – ein klares Upgrade für alle, die Wert auf Bildqualität legen. Ergänzt wird das durch neue Filter-Optionen innerhalb geteilter Alben sowie verbesserte Werkzeuge zum Einladen weiterer Personen. Gerade für Familien oder Freundesgruppen mit gemischtem Geräte-Ökosystem ist das ein spürbarer Fortschritt.

Wallet-App lernt physische Tickets zu digitalisieren

iOS 27 bringt mit „Create a Pass" eine neue Funktion in die Wallet-App, die es Nutzern ermöglicht, eigene digitale Pässe aus physischen Tickets, Mitgliedskarten oder Event-Eintrittskarten zu erstellen – unabhängig davon, ob der jeweilige Anbieter eine eigene digitale Wallet-Integration anbietet. Der Prozess läuft standardmäßig über Visual Intelligence: Die Kamera erfasst den physischen Pass, die App extrahiert relevante Daten inklusive Barcode oder QR-Code automatisch. Für Fälle, in denen die automatische Erkennung nicht greift, steht eine manuelle Erstellung mit Vorlagen wie „Standard", „Mitgliedschaft" und „Event" bereit.

App Store: Mehr Personalisierung für Nutzer und Entwickler

Auch der App Store erhält ein Update: Entwickler können künftig erweiterte Creative Assets – also zusätzliche Bilder und Videos – in Produktseiten und Suchergebnissen platzieren. Für Nutzer plant Apple personalisierte Sammlungen und sogenannte „App-Notes", die transparent erklären sollen, warum eine bestimmte App empfohlen wird. Der Rollout startet zunächst auf Englisch in den USA, bevor weitere Regionen folgen. Insgesamt zeigt Apple mit iOS 27 und macOS 27 eine klare Richtung: stärkere KI-Integration, Abkehr von Legacy-Hardware und mehr Plattform-Offenheit – zumindest dort, wo es Apple strategisch nutzt.

Quellen: stadt-bremerhaven

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