Am 2. Juli 2025 startete eine Atlas-V-Rakete mit 29 Amazon-Leo-Satelliten an Bord von Cape Canaveral. Mit diesem als LA-08 bezeichneten Start befinden sich nun insgesamt 396 Satelliten der Konstellation im Orbit.
Letzter Atlas-V-Einsatz
LA-08 markiert das Ende der Atlas-V-Ära für das Programm: Es war der letzte Flug dieser Rakete im Rahmen der Leo-Startkampagne. Laut aboutamazon.com transportierte die Atlas V über acht Missionen insgesamt 224 Satelliten mit einer Erfolgsrate von 100 Prozent. Die künftigen Starts mit dem Trägerunternehmen ULA werden laut aboutamazon.com auf der Vulcan-Rakete stattfinden.
Von Project Kuiper zu Amazon Leo
Das Netzwerk trug bis November 2025 den Namen Project Kuiper und wurde danach in Amazon Leo umbenannt. Die Satelliten operieren in einer Einsatzhöhe von rund 630 Kilometern. Laut aboutamazon.com werden sie nach dem Start zunächst in etwa 465 Kilometern Höhe ausgesetzt und manövrieren anschließend eigenständig auf ihre Zielbahn.
Ausbau und Versorgungsgrad
Laut aboutamazon.com gilt Amazon Leo derzeit als drittgrößte Satellitenkonstellation im Orbit; für den weiteren Hochlauf seien mehr als 100 Starts gesichert. Laut satelliteinternet.com plant Amazon insgesamt mehr als 3.200 Satelliten zu starten. Laut winfuture.de werden für einen reibungslosen Betrieb in bestimmten Breiten schätzungsweise 578 Satelliten benötigt – die aktuelle Flotte liegt noch deutlich darunter.
Dennoch können laut winfuture.de Nutzer in mittleren bis nördlichen Breiten der USA derzeit zu etwa 94 Prozent der Zeit eine Verbindung aufbauen.
Quellen: Golem.de · aboutamazon.com · winfuture.de · satelliteinternet.com
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